|
Moin liebe Leute,
anlässlich eines schweren Verkehrsunfalls auf der B212 bei Elsfleth (LK Wesermarsch), bei dem in der Nacht zu Donnerstag die 18 jährige Beifahrerin getötet wurde (siehe http://www.nonstopnews-video.de/index.ph...ung&newsnr=5701), möchte ich an dieser Stelle noch einmal die hervorragende Aktion Schutzengel-Bremerhaven vorstellen.
Die Idee dazu wurde 1997 in Dänemark geboren. Anlass waren auch hier die hohen Verkehrsunfallzahlen mit Beteiligung von jungen Menschen. Die 18- bis 24-jährigen Männer verursachen prozentual die meisten Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und/oder Toten. Die Ursachen sind fast immer zu schnelles Fahren zum Teil in Verbindung mit Alkohol und Drogen. Nicht nur die eigene Gesundheit sondern auch das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere der meist weiblichen Beifahrerinnen, wird dadurch gefährdet. Die jungen Frauen sollen lernen, wie sie sich selbst als Beifahrer schützen und wie sie als Schutzengel ihrer Begleiter das bisherige Verkehrsunfallaufkommen positiv beeinflussen können. Seit 2003 läuft das Schutzengelprojekt erfolgreich in Soltau-Fallingbostel und seit 2006 im Landkreis Emsland. Andere Gemeinden haben sich bereits angeschlossen.
Der emotionale Einfluss junger Frauen soll dabei genutzt werden, um die Zahl der durch junge Männer verursachten Verkehrsunfälle und auch die Anzahl der Fahrten unter Alkohol und Drogen sowie andere Straftaten zu senken bzw. zu verhindern.
Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven bietet Informationsveranstaltungen zur Einführung in die Thematik an.
In Koordination mit der Verkehrswacht wurden in der ersten Juliwoche 2007 10.000 Schutzengel-Ausweise an die Zielgruppe ausgegeben, mit denen die jungen Frauen an Aktionen der Sponsoren und Kooperationspartner teilnehmen können. Außer ca. 6500 jungen Frauen aus Bremerhaven, die persönlich angeschrieben werden, erhalten auch die Mädchen aus den Nachbargemeinden einen Schutzengelausweis. Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Niedersachsen unterstützen dabei die Polizei Bremerhaven z.B. in Langen, Spaden, Schiffdorf , Nordenham und Brake.
Der Landesdatenschutzbeauftragte des Landes Bremen hat seine Genehmigung zur entsprechenden Datenerhebung bereits vorgelegt.
In der nächsten Zeit finden immer wieder Aktionen statt. Hierzu ein Pressemeldung der Polizei-Bremerhaven:
Schutzengelaktion mit swb
Am Freitag, dem 14. September 2007, von 23.00 bis 01.00 Uhr, werden alle jungen Besucher der Diskothek „Nachtschicht“ von einem Schutzengel und einer jungen Polizeibeamtin am Eingang empfangen. Die junge Dame im Engelskostüm ist eine von mehreren Ideen von swb, die die Verkehrswacht Bremerhaven e.V. und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven jetzt tatkräftig bei ihrer Aktion „Schutzengel Bremerhaven“ unterstützt.
„Wir haben aus den Medien von der Aktion Schutzengel Bremerhaven erfahren“, so Jörn Hoffmann, swb-Pressesprecher in Bremerhaven. „Für diese besonders wichtige Verkehrsunfallver-hütungs-Aktion möchten wir gerne Verantwortung übernehmen,“ so Hoffmann. swb unterstützt schon seit vielen Jahren die ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit der Verkehrswacht Bremerhaven e.V. Bei diesem Projekt stand für swb gleich von Anfang an fest: Hier wollen wir uns für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auch aktiv einbringen
Aktionstag in der Fußgängerzone
Am Samstag, dem 13. Oktober 2007, von 14.00 bis 17.00 Uhr, findet vor dem swb-Kundencenter in der Fußgängerzone ein großer Aktionsnachmittag für alle Schutzengel statt. „The wild Thirteenz“ präsentieren Break-Dance, Flomega rappt und eine Deejay-Show mit DJ Phax Mulder stehen ebenso auf dem Programm, wie der Gospelchor Prayers und Preachers sowie Einlagen der Tanz-Etage. Diese und weitere Künstlerinnen und Künstler werden für einen kurzweiligen Nachmittag sorgen. Zudem erhalten die ersten 400 Schutzengel, die an diesem Tag ihren Schutzengelpass im swb-Kundencenter vorzeigen, ein attraktives Geschenk als Dankeschön! Unter anderem gibt es ein Profistyling mit anschließendem Fotoshooting zu gewinnen.
Für diesen Aktionstag und die Idee, sich als Schutzengel für die gute Sache zu engagieren, werben eine junge Dame im Engelskostüm und eine Polizeibeamtin sowie der Projektleiter der Aktion, Polizeioberkommissar Ralf Spörhase, an den nächsten Wochenenden vor der Diskothek „Nachtschicht“. Jeweils freitags und samstags, von 23.00 bis 01.00 Uhr, bis zum 12. Oktober 2007. Mädchen, die noch keinen Schutzengelpass haben, können sich hier einen Pass abholen. Zudem erhalten die Fahrer ein leuchtendes Armband, damit sie den Abend über stets darin erinnert werden, dass sie Verantwortung tragen.
Bistrotische vor dem Eingang laden zum Gespräch ein und für den Durst zwischendurch ist die swb-Trinkwasserbar geöffnet. Wer Geschmack bevorzugt, kann das Wasser mit Brausepulver aus der Trinkwasserbar mischen. Die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte suchen gemeinsam mit dem swb-Schutzengel das Gespräch mit Männern und Frauen, um die Aktion noch bekannter zu machen.
Jedes Wochenende sterben 30 junge Menschen im Straßenverkehr, zirka 15 davon sind Beifahrerinnen! Junge Männer begehen innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Führerscheinerwerb gravierende Verkehrsverstöße. Sie haben mit Abstand das höchste Unfallrisiko. In Bremerhaven bilden die 18- bis 24-Jährigen einen Bevölkerungsanteil von zirka 8 Prozent; die Beteiligung dieser Altersgruppe an Verkehrsunfällen liegt aber bei über 18 Prozent.
Nicht mit betrunkenen Autofahrern mitfahren!
Mit der Aktion Schutzengel Bremerhaven möchten die Verkehrswacht Bremerhaven e.V. und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven ganz gezielt junge Frauen ansprechen. Oberstes Ziel ist es, dass junge Frauen nicht zu ihren betrunkenen Fahrern ins Auto steigen und damit auch ihr Leben aufs Spiel setzen.
Polizei und Verkehrswacht hoffen auch darauf, dass die jungen Damen betrunkene Fahrer vor dem Fahren unter Alkohol warnen und sie im Idealfall sogar eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss verhindern und somit im wahrsten Sinne des Wortes als Schutzengel das Leben des Fahrers und unschuldiger Unfallopfer retten.
Die Idee stammt aus Dänemark. Anlass waren 1997 die hohen Unfallzahlen. Die 18- bis 24-jährigen Männer verursachen prozentual die meisten Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und/oder Toten. Die Ursachen sind fast immer viel zu schnelles Fahren, zum Teil auch in Verbindung mit Alkohol und Drogen. Nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere der meist weiblichen Beifahrer, wird dadurch gefährdet. Weitere Informationen unter http://www.schutzengel-bremerhaven.de
Also entweder Alkohol oder Auto fahren; damit Ihr sicher Zuhause ankommt!
Viele Grüße
sea rescue
| |