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21.01.2013 14:32
Unbekannter spricht Mädchen an Antworten

Cuxhaven/Hemmoor. Am vergangenen Freitag sprach ein bislang unbekannter junger Mann eine Zehnjährige nach Schulschluss in Hemmoor in Grundschulnähe an und versuchte, sie unter einem Vorwand in ein Auto zu locken. Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Vorwoche in Cuxhaven. Hier wurde eine Zwölfjährige ebenfalls nach Schulschluss in Nähe einer Grundschule von einem Unbekannten angesprochen.

Nachdem der erste Fall bekannt wurde, gingen bei der Polizei zahlreiche Nachfragen besorgter Eltern ein - einige Hinweisgeber hatten sich an Spekulationen im Internet beteiligt und für Irritationen gesorgt. Das hatte zur Folge, dass alte Meldungen aus dem Bundesgebiet durch das Teilen in den Netzwerken wieder sichtbar wurden und die Leser nicht mehr unterscheiden konnten, was ein echter Hinweis ist, und was ggf. eine Falschmeldung darstellt.

"Einige Mitbürger gingen sehr besonnen mit der Meldung im Internet um und informierten sich bei Polizei oder Schulleitung über den tatsächlichen Sachstand. Andere haben mit ihrem Beitrag dafür gesorgt, dass undifferenzierte Hinweise bei der Polizei eingingen, die sich nach umfangreichen Überprüfungen als Gerüchte heraus gestellt haben", äußert eine Sprecherin der Polizei.

Die beiden konkreten Sachverhalte, von denen die Polizei Kenntnis erlangt hat, weisen Parallelen auf. So wird der Unbekannte, der die Mädchen angesprochen hat, als unauffällig und gepflegt beschrieben. Er soll jung, vermutlich zwischen etwa 20 und 30 Jahre alt und von normaler bis schlanker Statur sein. Er wirkte mit 1,65 - 1,70 Meter eher klein und wies ansonsten keine Besonderheiten auf. Der Unbekannte sprach deutsch ohne Akzent.

Es wäre wünschenswert, wenn sich die Kinder bei derlei Vorfällen das Kennzeichen des Fahrzeugs merken könnten. Auch Erwachsene, die eine solche Situation auf offener Straße beobachten, wären für die Polizei wichtige Hinweisgeber. In beiden Fällen haben sich die Kinder laut Polizeiauskunft gut verhalten. Sie ließen sich auf kein Gespräch mit dem Unbekannten ein und liefen weg.

Präventionstipps der Polizei:

Sprechen Sie klar mit Ihrem Kind, dass es nicht ohne ihre Genehmigung zu jemandem ins Auto steigen soll.

Schicken Sie Ihr Kind nicht alleine zur Schule oder zum Spielplatz, sondern gemeinsam mit anderen Kindern.

Vereinbaren Sie eindeutig, wann Ihr Kind wieder daheim sein soll und halten Sie Ihr Kind zur Pünktlichkeit an. Schaffen Sie Möglichkeiten, dass Ihr Kind Sie telefonisch erreichen kann, falls es sich verspätet.

Gehen Sie mit Ihrem Kind den Schulweg und die nähere Umgebung, in dem sich das Kind bewegt, ab und schaffen Sie "Rettungsinseln": zum Beispiel ein Geschäft, das dem Kind vertraut ist und an deren Verkäufer es sich wenden kann, wenn ihm etwas zustößt oder ein Haus, wo es klingeln kann.

Ziehen Sie Ihrem Kind keine Kleidung an, auf dem groß sein Name steht. Auch auf dem Schulranzen oder dem Rucksack sollte nicht der Name prangen. Das schafft möglichen Tätern einen leichten Einstieg in ein Gespräch.

Quelle: Pressemeldung der Polizei

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