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Blaulicht-Cuxhaven.de
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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 1.795 mal aufgerufen
 Quasselecke
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Blaulicht Offline

Administrator

Beiträge: -990157

28.02.2007 12:04
#21 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

Also ich hätte das auf dem Foto zu sehende Material nicht als Munition identifiziert.
Da sieht man, wie gefährlich es sein kann nur weil man es nicht erkennt.

Blaulicht

hubischraubi Offline



Beiträge: 1.104

28.02.2007 13:40
#22 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

Hallo Heinz,

die Dinger sind schon ziemlich porös und zerbröseln leicht wenn man sie knickt. Meistens fallen sie am oberen Gewinderand auseinander. Innen drin befindet sich dann ein festes aber durchnäßtes weißes Zeug. Ich habe sie nicht mitgenommen sondern wieder in einem tiefen Priel versenkt damit sie nicht von spielenden Kindern gefunden werden. In der Gegend ist um die Jahrhundertwende mal ein Schiff mit Eisenerz aufgelaufen, von dem man einen großen Teil der Ladung über Bord geworfen hat. Ich dachte die Dinger wären da her, bis ich mal welche aufgemacht habe und dann feststellte das es Munition war .

Schönen Gruß wünscht
hubischraubi

Heinz Offline

Wetterexperte

Beiträge: 1.610

14.03.2007 06:16
#23 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten
Hallo zusammen,

habe nochmal was in Erfahrung gebracht über Kampfmittelbeseitigung auf Privatgrundstücken in Niedersachsen und deren Kosten.

Es wird von Kommune zu Kommune unterschiedlich behandelt. Es gab vor kurzen einen Fall in Osnabrück: Dort hatte ein Bürger eine Fünf Zentner Bombe unter seiner Privatauffahrt nähe des öffentlichen Bürgersteiges. Die Bombe wurde von unserem letzten Sprengmeister, den wir in Cuxhaven am Bäderring hatten, entsorgt.

Der Bürger bekam dann später eine Rechnung von der Stadt Osnabrück. Er hatte die vollen Kosten für die Wiederherstellung des Bereiches zu tragen wie es vorher einmal war. Erdarbeiten, Pflasterarbeiten etc.. Kosten dafür: Mehr als 1000 Euro.

Der betroffene Bürger war über den Kostenbescheid der Stadt nicht sehr angetan. O-Ton: Er hat ja schliesslich nicht die Bombe unter seinem Grundstück vergraben. Wieso solle er dafür zahlen???

Die Entschärfung und Beseitigung der Bombe zahlte das Land Niedersachsen.

Anders sieht es da in Hannover aus. Dort bekommt der Bürger den vollen Service seitens der Stadt. Das heisst im Einzelnen. Befindet sich auf einem Privatgrundstück eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg trägt die Stadt Hannover die vollen Kosten. Der Bürger braucht keinen Cent dazubezahlen.

Viele Grüsse

HEINZ
Eisberg Offline

Tornado-Fotograf


Beiträge: 505

14.03.2007 06:33
#24 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

Moin zusammen,

alles was mehr als einen Meter unter meinem Grundstück liegt gehört mir auch nicht, sagt man doch so, oder?
Wenn ich jetzt bei mir Erdöl finden sollte heißt dann im Umkehrschluss, für das bohren darf ich bezahlen, aber für das Öl bekommt der andere die Kohle?

Finde ich schon komisch!

Gruß
Eisberg

Blaulicht Offline

Administrator

Beiträge: -990157

14.03.2007 06:45
#25 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten
Der von Heinz geschilderte Fall in Hannover wird von der Statd Hannover ohne Rechtspflicht übernommen. Das bedeutet, die Stadt könnte abrechnen, muss aber nicht (und macht es auch nicht).

Der Osnabrücker Fall geht noch vor gericht weiter. Der Bürger soll auch die Kosten zahlen, die nach der Beseitigung der Gefahr entstanden sind, also zuschütten des Lochs und Pflaster wieder drauf. Da es sein Grundstück ist, hätte er zumindest diese Arbeiten kostenlos selber machen können.

In Niedersachsen ist es laut eines kürzlich gesendeten Berichtes in N3 so, dass jeder für die Kosten der Beseitigung auf seinem Grundstück haftet, maximal aber bis zum Wert des Grundstücks (Angabe natürlich ohne Gewähr). Wer ein grundstück kaufen will kann es kostenlos vom Kampfmittelräumdienst untersuchen lassen bevor er es kauft.
So habe ich den Bericht verstanden.

Blaulicht

Blaulicht Offline

Administrator

Beiträge: -990157

22.03.2007 13:00
#26 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten
Wie gefährlich Munitionsreste auf einem Acker sein können, zeigt ein Bericht in der April-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins.

Der Zeitung nach soll ein Bauer auf einem Acker "einen aus unbekannten Gründen glühenden Stein" der Polizei gemeldet haben. Diese sichtete den Stein samt aufsteigendem Rauch und schloss Radioaktivität nicht aus. Es wurde Großalarm für den Gefahrgutzug gegeben.

Letztenendes handelte es sich um eine Phosphorgranate aus dem Krieg, welche der Bauer hochgepflügt und dabei beschädigt hatte. Er hatte wohl extremes Glück denn laut der Zeitung soll sich weißes Phosphor bereits durch den Kontakt mit Sauerstoff entzünden. Vom Einathmen des Rauches soll man binnen weniger Tage qualvoll sterben.

Blaulicht

behave1981 Offline




Beiträge: 212

22.03.2007 15:39
#27 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

Und als überschrift stand da ufo-Alarm
Herzlioch wlkommen im Königreich bayern
in diesem sinne

Blaulicht Offline

Administrator

Beiträge: -990157

22.03.2007 17:01
#28 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

In Antwort auf:
ufo-Alarm

was im Beitrag aber als "unbekanntes Feuerobjekt" erklärt wurde.

Blaulicht

behave1981 Offline




Beiträge: 212

22.03.2007 20:26
#29 RE: Beseitigung von Munitionsresten aus dem Krieg Antworten

ja sorry habs eben erst gelesen

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